Pinnwand

Auf dieser «Wand» sammelt Maria Kisters Eindrücke und hält diese für Sie fest.

15. Februar 2018

Ein Gedicht und Gedanken einer Bewohnerin

Liebe Frau Kisters

Um Ihrer Ermutigung zur Mitgestaltung des Info-Blättli nachzukommen, möchte ich Ihnen ein wunderschönes Gedicht von einem Unbekannten beisteuern:

Auf unsere Dinge fiel einst sacht // der feine Sand von der See. // Hat ihn ein Windhauch mitgebracht // oder ein Nebel vom Rand der Milch-Chaussee?

Wir blasen heute den Sandstaub fort // neigen die Köpfe und sinnen, // damit unsere Dinge, gereinigt im Wort // an Glanz und Kraft gewinnen. 

Wie feiner Sandstaub legt sich in den «späten Jahren» oft ein unausweichliches Schicksal auf Herz und Seele...doch im Bodana wird der Sandstaub, der uns bedrücken will und der die klare Sicht trübt, er wird hier sanft und liebevoll weggeblasen, und - aus «alten Eisen» macht ihr, die ihr uns sehr kompetent betreut, ihr macht aus uns alten «Altgold» !! ist das nicht eine wunderschöne Definition von Betagten! habt alle herzlichen Dank dafür, dass ihr den Alten Wert gebt!!! und noch etwas Ermutigendes für die Alten: aus Altgold wird langsam, langsam - Feingold...seid alle ganz herzlich gegrüsst

Mariana Frei

 

 

 

 

 

18. Januar 2018

Es war wunderschön

Dieses Jahr war unser Christbaum wieder wunderschön. Gross, kräftig, gesund und frisch. Die Auswahl gestaltet sich oft langwierig, weil die Ansprüche hoch sind, und wir einen schönen Baum wollen... Am 24. Dezember, nach dem Nachtessen ist heilig Abend. Dann feiern wir mit den Bewohnerinnen und den Bewohnern Weihnachten. Bei Weihnachtsguezli und feinem Tee erzählt ein Mitarbeiter die Weihnachtsgeschichte, wir singen Weihnachtslieder und plaudern- oft von früher, wie es war, erinnerungen werden wach. Danach kommt die Beschehrung! Jede Bewohnerin, jeder Bewohner bekommt von seinem Wegbegleiter/in ein persönliches Geschenk vom Haus. Die Stimmung ist gespannt, die Freude erinnert an längst vergangene Tage. Ein wirklich besonderer Abend, wenn die Kerzen am Christbaum und auf den Tischen leuchten, alle festlich gekleidet sind und die Weihnachtliche Stimmung- das Fest der Liebe- in uns aufkommt.

 

 

 

 

15. November 2017

Wir gehen auf den  Adventsmarkt in Trogen

In unserem Atelier können Bewohner und Bewohnerinnen gemeinsam mit einem Künstler/in suchen und finden, erproben und auskosten und in dem gemeinsamen Tun Gemeinschaft erleben, Die Ziele des künstlerischen Schaffens sind: sich selber wahrnehmen, Wachsen zu sich selber, sich immer wieder neu entdecken, Selbstvertrauen aufbauen, Lebensinhalte vermitteln, alte wieder finden, etwas Gestalten, Tun, freude am Gelingen, sich innerlich bewegen...Am 9. Dezember gehen wir das erste mal mit den entstandenenen Kunstwerken auf den Trogener Adventsmarkt. Wir sind gespannt.

 

 

 

 

11. Oktober 2017

An einem schönen Herbsttag losziehen und durch die farbenprächtige Landschaft fahren, gemeinsam, frei und glücklich. 

 

 

 

 

 

31. August 2017

in Beziehung sein

In Beziehung mit einem Menschen sein heisst sich mit ihm vertraut machen, ihn Wahr-nehmen, ihm zuhören, sich öffnen, ganz bei sich sein. Je mehr Beziehung ich zu mir selber habe, desto mehr ist es möglich mit Anderen in seelischer Berührung zu sein. Daher sind solche Themen Grundlegende Fragen, die wir uns immer und immerwieder stellen. Liebevoll sich selber auf die Schliche kommen, indem wir uns vertraut mit uns selber machen und uns auch Wahr-nehmen. In der Pflege sind wir so nah am Menschen, dass ein vertraut sein eine Voraussetzung ist, Menschen würdevoll zu begleiten.